Die Hoheit über die S/4HANA-Transformation behalten
Warum das Delegieren der Kontrolle zur strategischen Falle wird

Das Risiko der strategischen Abwesenheit
S/4HANA-Transformationen sind die wohl massivsten Eingriffe in das Nervensystem moderner Unternehmen. Doch prominente Fehlschläge wie bei LIDL, HARIBO oder EDEKA offenbaren ein systematisches Risiko: das Entstehen eines Governance-Vakuums. Wenn Unternehmen die architektonische Hoheit vollständig an Implementierungspartner delegieren, riskieren sie nicht nur ihr Budget, sondern ihre künftige Handlungsfähigkeit. Ist es eine bewusste Entlastung des Managements oder eine fatale Unterschätzung der Komplexitätstiefe?
Die 500-Millionen-Euro-Lektion: Der Fall LIDL
Der Abbruch des Projekts „elvis“ bei LIDL im Jahr 2018 bleibt eines der schärfsten Warnsignale für den deutschen Mittelstand und Großkonzerne. Nach sieben Jahren und Investitionen von rund 500 Millionen Euro musste die Reißleine gezogen werden.
Die Analyse: Das Projekt scheiterte an der versuchten Symbiose aus starrer Standardsoftware und dem kompromisslosen Festhalten an hochspezifischen Eigenprozessen (Status-Quo-Bias).
Die Konsequenz: Die vollständige Abschreibung der Investitionssumme.
Das AXIOM-Resümee: Wo kein starkes internes Korrektiv die Einhaltung der Architectural Integrity erzwingt, übernimmt die Komplexität das Steuer – bis zum Systemstillstand.
Wenn die „Delegations-Falle“ zuschnappt
Ähnlich wie bei LIDL zeigen auch die Fälle HARIBO (massive Lieferprobleme nach Go-Live) und EDEKA (langjährige Rechtsstreitigkeiten), dass ein S/4HANA-Projekt ohne stringente Führung durch den Kunden scheitert. Wer die Steuerungshoheit aus der Hand gibt, sieht sich mit fatalen Folgen konfrontiert:
- Erosion des Business Case: Der ROI verpufft in teuren Individualisierungen, die der Implementierungspartner bereitwillig umsetzt, da sie Projektstunden generieren.
- Verlust der Innovationsfähigkeit: Ein „verbauter“ Core blockiert künftige KI- und Cloud-Innovationen der SAP.
- Operative Instabilität: Wenn die Transformation die Prozess-Sicherheit gefährdet, wird das IT-Projekt zum existenziellen Risiko für das Kerngeschäft.
AXIOM: Die unabhängige Instanz für Ihre Entscheidungshoheit
AXIOM ist kein Implementierungspartner. Wir sind Ihr strategisches Korrektiv auf C-Level. Wir sorgen dafür, dass Sie die Souveränität über Ihre Transformation behalten – nicht durch technische Detailarbeit, sondern durch konsequente Governance.
- Value Protection: Wir validieren jede Abweichung vom Standard gegen Ihren Business Case.
- Architectural Integrity: Wir sichern den „Clean Core“ als Voraussetzung für Ihre künftige Wettbewerbsfähigkeit.
- Conflict Mediation: Wir lösen den strukturellen Konflikt zwischen Fachbereichs-Silos und der notwendigen Prozess-Standardisierung.
Fazit: Souveränität ist keine Option, sondern eine Pflicht
Die Geschichte der S/4HANA-Misserfolge zeigt: Großinvestitionen benötigen eine neutrale Aufsicht. Wer die Steuerung delegiert, ohne ein unabhängiges Korrektiv zu installieren, zahlt am Ende mit seiner Agilität. AXIOM stellt sicher, dass Sie der Architekt Ihrer Zukunft bleiben und nicht zum Passagier Ihres Dienstleisters werden.
Schützen Sie Ihre Transformation vor der Komplexitätsfalle. Hinterfragen Sie Ihr aktuelles Projekt-Setup, bevor die Kosten die Kontrolle übernehmen. Kontaktieren Sie AXIOM für ein Executive Audit – wir analysieren neutral, ob Ihre Governance stark genug ist, um Ihren Business Case ins Ziel zu bringen.
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